{"id":7,"date":"2026-06-14T19:51:23","date_gmt":"2026-06-14T17:51:23","guid":{"rendered":"https:\/\/peterlichtner.bplaced.net\/test4\/?p=7"},"modified":"2026-06-14T19:59:28","modified_gmt":"2026-06-14T17:59:28","slug":"kaernten-immer-eine-reise-wert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/peterlichtner.bplaced.net\/dellapietra\/2026\/06\/14\/kaernten-immer-eine-reise-wert\/","title":{"rendered":"K\u00e4rnten immer eine Reise wert"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00e4rnten ist das s\u00fcdlichste Bundesland von \u00d6sterreich. K\u00e4rnten grenzt im Westen an Osttirol, im Nordwesten an Salzburg, im Nordosten an die Steiermark und im S\u00fcden an Slowenien sowie die italienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien und Venetien. Die Gesamtl\u00e4nge der Grenzen zu den Nachbarstaaten betr\u00e4gt 280 km. Die Einschn\u00fcrung des Landesgebietes ungef\u00e4hr in der Mitte auf nur 44 km ergibt zusammen mit den unterschiedlichen Gel\u00e4ndeformen die Unterteilung in Oberk\u00e4rnten und Unterk\u00e4rnten. Im Klagenfurter Becken, das von den \u00d6sterreichischen Zentralalpen im Norden und den Karawanken im S\u00fcden begrenzt wird, liegt die Landeshauptstadt Klagenfurt. Westlich davon liegt der W\u00f6rthersee. Zusammen mit vielen anderen Seen ist er Zentrum des Sommertourismus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Name K\u00e4rnten geht m\u00f6glicherweise auf die keltische Bezeichnung karanto f\u00fcr &#8222;Stein, Fels&#8220; zur\u00fcck. Zur selben Wurzel geh\u00f6ren auch Karnburg, Karawanken und \u00e4hnliche Namen. Es gibt auch im Venezianischen ein Wort caranto f\u00fcr d\u00fcrren und harten Boden, im Friulanischen carantan mit \u00e4hnlicher Bedeutung. Eine weitere M\u00f6glichkeit w\u00e4re eine Ableitung aus dem ebenfalls keltischen carant f\u00fcr &#8222;Freund&#8220;, von dem etwa die Personennamen Carantius und Carantia in der R\u00f6merzeit abgeleitet sind. Die wahrscheinlich fr\u00fcheste Erw\u00e4hnung des Namens K\u00e4rnten erfolgte in der Kosmographie des anonymen Ravennaten, welche zwischen das 8. und 9. Jh. datiert wird. Dort wird der slawische Volksstamm der Carontani genannt (IV 37). Paulus Diaconus erw\u00e4hnt dann in seiner Langobardengeschichte die &#8222;Sclavorum gens in Carnuntum, quod corrupte vocitant Carantanum&#8220; (V 22: &#8222;der Stamm der Slawen in Carnuntum, das sie entstellend Carantanum nennen&#8220;) f\u00fcr das Jahr 663.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Karantanien h\u00e4ngt auch das alte slowenische Korotan zusammen, aus dem das heutige slowenische Koroska oder Korosko, letzteres vor allem in der Lokativverwendung na Koroskem &#8222;in K\u00e4rnten&#8220; abgeleitet wurde. Im Mittelalter wurde der Name K\u00e4rnten verballhornend aus &#8222;caritate plena&#8220; (&#8222;voll der Liebe&#8220;) hergeleitet, um auf die weitherzige N\u00e4chstenliebe der Bewohner dieser Gegend hinzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die K\u00e4rntner Flagge ist Gold-Rot-Wei\u00df und damit als einzige Flagge eines \u00f6sterreichischen Bundeslandes dreifarbig. Die Landeshymne ist das K\u00e4rntner Heimatlied. Die ersten drei Strophen entstanden 1822 durch Johann Thaurer Ritter von Gallenstein und wurden 1835 durch Josef Ritter von Rainer-Harbach vertont. Sie beschreiben K\u00e4rntner Landschaften. Zur Landeshymne wurde sie 1911 erhoben. 1930 wurde die Hymne nach einem Preisausschreiben um eine vierte Strophe von Agnes Millonig erweitert, die sich auf den K\u00e4rntner Abwehrkampf bezieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Land wird von mehreren T\u00e4lern durchzogen, von denen die gr\u00f6\u00dften neben dem Drautal das M\u00f6ll-, das Gail-, das Rosen-, das Jaun- und das Lavanttal sind. Der bedeutendste Fluss K\u00e4rntens ist die Drau.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00e4rnten ist das s\u00fcdlichste Bundesland von \u00d6sterreich. K\u00e4rnten grenzt im Westen an Osttirol, im Nordwesten an Salzburg, im Nordosten an die Steiermark und im S\u00fcden an Slowenien sowie die italienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien und Venetien. Die Gesamtl\u00e4nge der Grenzen zu den Nachbarstaaten betr\u00e4gt 280 km. 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