{"id":25,"date":"2026-06-14T19:58:01","date_gmt":"2026-06-14T17:58:01","guid":{"rendered":"https:\/\/peterlichtner.bplaced.net\/test4\/?p=25"},"modified":"2026-06-14T19:58:01","modified_gmt":"2026-06-14T17:58:01","slug":"klima-in-kaernten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/peterlichtner.bplaced.net\/gaertner\/2026\/06\/14\/klima-in-kaernten\/","title":{"rendered":"Klima in K\u00e4rnten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00e4rnten befindet sich in der gem\u00e4\u00dfigten Klimazone Mitteleuropas. Der mediterrane Klimaeinfluss wird meist \u00fcbersch\u00e4tzt. Auch ist der Alpenhauptkamm zwar eine deutliche Wetterscheide, aber insbesondere im \u00f6stlichen Teil der Ostalpen keine Klimascheide. Das Klima wird jedoch durch die Lage nach S\u00fcden, durch das Relief und andere lokale Gegebenheiten stark modifiziert, so dass das Klima sehr kleinr\u00e4umig strukturiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wichtiges Ph\u00e4nomen des Klagenfurter Beckens und der angrenzenden T\u00e4ler ist die winterliche Temperaturumkehr. Der Kaltluftsee und damit meist auch die Nebeldecke reicht dabei h\u00e4ufig in H\u00f6hen bis 1000 m. Die Temperatur in H\u00f6henlagen zwischen 1000 und 1400 Metern sind daher oft um 15 \u00b0C h\u00f6her als im Tal. Der K\u00e4rntner K\u00e4ltesee ist der gr\u00f6\u00dfte der Ostalpen. Er ist die Hauptursache f\u00fcr eine gegen\u00fcber anderen Regionen \u00d6sterreichs relativ geringe Jahresmitteltemperatur und daf\u00fcr, dass K\u00e4rnten anders als Teile S\u00fcdtirols oder das Tessin keinen ganzj\u00e4hrigen Temperaturvorteil gegen\u00fcber den Regionen n\u00f6rdlich des Alpenhauptkamms aufweist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Eindruck eines mediterran beeinflussten Klimas kommt im Wesentlichen durch die warmen, sonnenreichen Sommermonate zustande, die f\u00fcr den Tourismus relevant sind. So wird an vielen Stationen im Klagenfurter Becken und den angrenzenden Hauptt\u00e4lern im Juli ein mittleres Tagesmaximum von \u00fcber 25 \u00b0C erreicht, was im Vergleich zu anderen Regionen \u00d6sterreichs \u00fcberdurchschnittlich ist. Die j\u00e4hrliche Temperaturschwankung betr\u00e4gt in Tallagen meist 20 bis 24 \u00b0C, w\u00e4hrend sie in Berglagen nur 14 bis 20 \u00b0C betr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Niederschlag folgt dem mitteleurop\u00e4ischen Muster mit Niederschlagsminima im Winter (Februar) und Maxima im Sommer. In den s\u00fcdlichen Landesteilen (Gailtal, Gailtaler Alpen, Karawanken) kommt als s\u00fcdalpisches Element ein zweites Niederschlagsmaximum im Sp\u00e4therbst (Oktober\/November) infolge der Adria- beziehungsweise Genua-Tiefs. Der Niederschlag im Sommer erfolgt vielfach \u00fcber Starkregen, besonders Gewitter. Generell sinken die Jahresniederschlagsmengen von West nach Ost. Die Gebirge im Nordwesten und im S\u00fcden erhalten besonders hohe Niederschl\u00e4ge (\u00fcber 2000 mm pro Jahr), w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Landesteile sich im Regenschatten befinden. Trocken sind vor allem die Bereiche Krappfeld (750 mm), G\u00f6rtschitztal und Unteres Lavanttal (800 mm), aber auch das n\u00f6rdliche Klagenfurter Becken, das M\u00f6ll- und Liesertal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahl der Tage mit Schneebedeckung betr\u00e4gt im Klagenfurter Becken und den gro\u00dfen T\u00e4lern 75 bis 100 Tage, im Unteren Lavanttal noch weniger. In weiten Teilen der Gebirge liegt sie jedoch \u00fcber 150 Tagen. Umgekehrt verh\u00e4lt es sich mit der Dauer der Vegetationsperiode (Tage \u00fcber +5 \u00b0C): Sie betr\u00e4gt im Hochgebirge unter 90 Tage, in gro\u00dfen Teilen des Landes 180 bis 220 Tage, im Drautal, im Klagenfurter Becken und im Unteren Lavanttal 220 bis 230 Tage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00e4rnten befindet sich in der gem\u00e4\u00dfigten Klimazone Mitteleuropas. Der mediterrane Klimaeinfluss wird meist \u00fcbersch\u00e4tzt. 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