Test – Florian Scherling

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    Kärnten an der Südseite der Alpen

    In Kärnten, an der sonnigen Südseite der Alpen, lautet das Motto seit jeher lustvoll leben und gelassen genießen. Die Berg- und Seenwelt Kärntens begeistert Genussradler genauso wie Mountainbiker und Rennradfahrer. Entweder gemütlich rund um die Seen auf Themenradwegen oder entlang des beliebten 510 km lange Drauradweges, oder am grenzüberschreitenden Alpe-Adria-Radweg. Entdecken Sie Kärnten!

  • Kärnten immer eine Reise wert

    Kärnten immer eine Reise wert

    Kärnten ist das südlichste Bundesland von Österreich. Kärnten grenzt im Westen an Osttirol, im Nordwesten an Salzburg, im Nordosten an die Steiermark und im Süden an Slowenien sowie die italienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien und Venetien. Die Gesamtlänge der Grenzen zu den Nachbarstaaten beträgt 280 km. Die Einschnürung des Landesgebietes ungefähr in der Mitte auf nur 44 km ergibt zusammen mit den unterschiedlichen Geländeformen die Unterteilung in Oberkärnten und Unterkärnten. Im Klagenfurter Becken, das von den Österreichischen Zentralalpen im Norden und den Karawanken im Süden begrenzt wird, liegt die Landeshauptstadt Klagenfurt. Westlich davon liegt der Wörthersee. Zusammen mit vielen anderen Seen ist er Zentrum des Sommertourismus.

    Der Name Kärnten geht möglicherweise auf die keltische Bezeichnung karanto für „Stein, Fels“ zurück. Zur selben Wurzel gehören auch Karnburg, Karawanken und ähnliche Namen. Es gibt auch im Venezianischen ein Wort caranto für dürren und harten Boden, im Friulanischen carantan mit ähnlicher Bedeutung. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Ableitung aus dem ebenfalls keltischen carant für „Freund“, von dem etwa die Personennamen Carantius und Carantia in der Römerzeit abgeleitet sind. Die wahrscheinlich früheste Erwähnung des Namens Kärnten erfolgte in der Kosmographie des anonymen Ravennaten, welche zwischen das 8. und 9. Jh. datiert wird. Dort wird der slawische Volksstamm der Carontani genannt (IV 37). Paulus Diaconus erwähnt dann in seiner Langobardengeschichte die „Sclavorum gens in Carnuntum, quod corrupte vocitant Carantanum“ (V 22: „der Stamm der Slawen in Carnuntum, das sie entstellend Carantanum nennen“) für das Jahr 663.

    Mit Karantanien hängt auch das alte slowenische Korotan zusammen, aus dem das heutige slowenische Koroska oder Korosko, letzteres vor allem in der Lokativverwendung na Koroskem „in Kärnten“ abgeleitet wurde. Im Mittelalter wurde der Name Kärnten verballhornend aus „caritate plena“ („voll der Liebe“) hergeleitet, um auf die weitherzige Nächstenliebe der Bewohner dieser Gegend hinzuweisen.

    Die Kärntner Flagge ist Gold-Rot-Weiß und damit als einzige Flagge eines österreichischen Bundeslandes dreifarbig. Die Landeshymne ist das Kärntner Heimatlied. Die ersten drei Strophen entstanden 1822 durch Johann Thaurer Ritter von Gallenstein und wurden 1835 durch Josef Ritter von Rainer-Harbach vertont. Sie beschreiben Kärntner Landschaften. Zur Landeshymne wurde sie 1911 erhoben. 1930 wurde die Hymne nach einem Preisausschreiben um eine vierte Strophe von Agnes Millonig erweitert, die sich auf den Kärntner Abwehrkampf bezieht.

    Das Land wird von mehreren Tälern durchzogen, von denen die größten neben dem Drautal das Möll-, das Gail-, das Rosen-, das Jaun- und das Lavanttal sind. Der bedeutendste Fluss Kärntens ist die Drau.

Test – Florian Scherling

15.06.2026 3DK

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